Celle, 15. März 2026
Die DFN Mittelweser hat eine unabhängige Bürgerumfrage zum öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Celle gestartet. Ziel ist es, ein realistisches Bild der tatsächlichen Bedürfnisse der Fahrgäste zu gewinnen und diese Erkenntnisse transparent an CeBus, den Landkreis Celle und weitere zuständige Stellen weiterzugeben.
Bereits nach den ersten 260 verteilten Informationsflyern liegen zwei detaillierte Rückmeldungen vor. Trotz der geringen Anfangszahl zeigen beide Antworten übereinstimmende Muster: Besonders häufig genannt werden der Wunsch nach neuen Haltestellen im Bereich Q37 (Ärztehaus, Apotheke und Altenheim, sowie Neues Rathaus), sowie Verbesserungen bei Anschlüssen und Linienführung. Beide Teilnehmenden nutzen regelmäßig die Linien 12 (Innenstadt<>Marienwerderallee) und 13 (Innenstadt<>Wietzenbruch) und bewerten Barrierefreiheit und Sauberkeit positiv.
„Auch wenige Rückmeldungen können wertvolle Hinweise liefern, wenn sie konkrete Probleme benennen“, erklärt Daniel Felinger, Initiator des Projekts. „Wir werden jede neue Eintragung täglich auswerten und die Ergebnisse fortlaufend aktualisieren. So entsteht Schritt für Schritt ein präzises Bild der tatsächlichen Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger.“
Die Umfrage ist vollständig anonym und weiterhin geöffnet. DFN Mittelweser ruft alle Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt und des Landkreises Celle dazu auf, ihre Erfahrungen und Wünsche einzubringen. Die Teilnahme ist über den auf Flyern und der Website bereitgestellten QR‑Code möglich.

Aktuelle Auswertungen und künftige Tagesberichte werden hier veröffentlicht.
Celle, 16. März 2026
Die unabhängige Bürgerumfrage von der DFN Mittelweser zum ÖPNV in Celle verzeichnet inzwischen vier eingegangene Antworten. Trotz der noch kleinen Stichprobe zeichnen sich erste deutliche Tendenzen ab, die für die weitere Auswertung relevant sind.
Drei der vier Teilnehmenden haben ihren Wohnort angegeben, zwei aus dem übrigen Landkreis, eine Person aus dem Bereich Wietzenbruch/Heese/Neustadt. Eine weitere Rückmeldung erfolgte ohne Ortsangabe; aufgrund der genutzten Linien (7, 11, 14, 100, 200, 700) ist jedoch naheliegend, dass diese Person aus dem Bereich Altstadt oder unmittelbarer Innenstadt stammt, wo die meisten Linien zusammentreffen.
Erste erkennbare Muster
- Linien 12 und 13 werden besonders häufig genutzt und mehrfach erwähnt.
- Neue Haltestellen im Bereich Q37 / Ärztehaus / Apotheke / Altenheim werden von zwei unabhängigen Personen gefordert.
- Anschlüsse und Taktung werden von mehreren Teilnehmenden als verbesserungswürdig eingestuft.
- Echtzeitinformationen (App, Aushänge) werden zweimal kritisch bewertet.
- Barrierefreiheit wird unterschiedlich wahrgenommen: von „sehr gut“ bis „verbesserungsbedürftig“.
- Eine Rückmeldung aus dem Stadtgebiet wünscht sich mehr Sicherheit im ÖPNV.
Bewertung der Zufriedenheit
Die Gesamtzufriedenheit liegt aktuell zwischen 3 und 5 Punkten (Skala 1–5). Auffällig ist, dass selbst Personen mit hoher Nutzungshäufigkeit konkrete strukturelle Verbesserungen nennen.
Fortlaufende Auswertung
„Auch kleine Datenmengen liefern wertvolle Hinweise, wenn sie konkrete Probleme benennen“, sagt Projektleiter Daniel Felinger. „Wir werten jede neue Eintragung täglich aus und veröffentlichen die aktuellen Trends transparent auf unserer Website. So entsteht Schritt für Schritt ein realistisches Bild der tatsächlichen Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger.“
Die Umfrage bleibt weiterhin geöffnet. Die DFN Mittelweser ruft alle Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt und des Landkreises Celle dazu auf, ihre Erfahrungen einzubringen. Die Teilnahme erfolgt anonym über den bereitgestellten QR‑Code.
Celle, 17.03.2026
Die unabhängige Bürgerumfrage von der DFN Mittelweser zum ÖPNV in Celle verzeichnet inzwischen acht eingegangene Antworten. Bei rund 570 verteilten Informationskarten entspricht dies einer Beteiligung von etwa 1,4 %, ein Wert, der für eine freiwillige, private Bürgerumfrage im erwartbaren Bereich liegt. Trotz der noch kleinen Stichprobe zeigen sich inzwischen klare Muster, die für die weitere Analyse relevant sind.
Erste Trends aus den bisherigen Rückmeldungen
1. Häufig genutzte Linien
- Besonders oft genannt werden die Linien 12 und 13, gefolgt von 4, 11 und 7.
- Eine Rückmeldung aus dem Landkreis nutzt überwiegend die 800.
- Eine Person ohne Ortsangabe nutzt ein breites Spektrum (7, 11, 14, 100, 200, 700), was auf eine Lage im Bereich Altstadt/Innenstadt schließen lässt.
2. Zentrale Kritikpunkte Mehrere Themen wiederholen sich über verschiedene Stadtteile hinweg:
- Häufigere Fahrten / bessere Taktung (sehr häufig genannt)
- Bessere Anschlüsse
- Neue Linien bzw. veränderte Routen
- Bessere Echtzeitinformationen (App, Aushänge, Website)
- Barrierefreiheit, teils positiv, teils kritisch bewertet
- Günstigere Tickets (einmal explizit genannt)
- Sicherheit (einmal genannt)
3. Auffällige Häufung eines konkreten Bedarfs Mehrere Rückmeldungen, unabhängig voneinander, fordern neue Haltestellen im Bereich Q37 / Ärztehaus / Apotheke / Altenheim. Dieser Bedarf tritt besonders im übrigen Landkreis und im Bereich Wietzenbruch/Heese/Neustadt auf.
4. Zufriedenheit insgesamt Die Gesamtzufriedenheit liegt aktuell zwischen 2 und 5 Punkten (Skala 1–5). Auffällig ist, dass selbst Personen mit hoher Nutzungshäufigkeit (täglich oder mehrmals pro Woche) konkrete strukturelle Verbesserungen nennen.
Stadtteilverteilung der bisherigen Antworten
- Wietzenbruch/Heese/Neustadt: mehrere Rückmeldungen
- Übriger Landkreis: mehrere Rückmeldungen
- Neuenhäusen: eine Rückmeldung
- Keine Angabe: eine Rückmeldung (wahrscheinlich Innenstadt/Altstadt)
Damit entsteht bereits ein breites Bild über verschiedene Teile der Stadt und des Landkreises.
Kontakt für Rückfragen:
Herr Daniel Felinger
Fachbereich ÖPNV & Regionalentwicklung
Tel: 05021 86099-52
Mail: regionalentwicklung@agenturen-netzwerk.de


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